Neuapostolische Kirche

in Deutschland

  Pressekonferenz in Stuttgart:
"Meine Hauptaufgabe sehe ich in der Seelsorge"

(20.05.2006) Suttgart. "Meine Hauptaufgabe sehe ich in der Seelsorge" - mit diesen Worten leitete der im April neu ordinierte Bezirksapostel Michael Ehrich (46) in einige Schwerpunkte seiner künftigen Arbeit als Oberhirte der Gebietskirche Süddeutschland ein. Er sei ein Vertreter der jüngeren Generation, stellte ihn Apostel Volker Kühnle den rund 30 Vertretern aus Kirchen, Politik und Presse vor. Stammapostel Wilhelm Leber war ebenfalls gekommen, auch er hielt eine Rede.

Pressekonferenz aus Anlass der Ordination eines neuen Bezirksapostels in der Gebietskirche Süddeutschland: eine willkommene Gelegenheit, Vertreter aus verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen und der Presse einzuladen.

Stammapostel Wilhelm Leber, internationaler Kirchenleiter, beschrieb in seiner Rede eine Art Anforderungsprofil für das Amt eines Bezirksapostels: der intensive Glaube an Gott den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist, der Wille zur Einheit im Apostelkreis und die Liebe zu den Glaubensgeschwistern. "Die hingebungsvolle, zugewandte Haltung, auf junge und alte, gut situierte oder geplagte Menschen zuzugehen, ist elementarer Bestandteil der Aufgabenstellung", so der Stammapostel wörtlich. Der Kirchenleiter nannte auch vier Punkte, die ihm als geistliches Oberhaupt für die weitere Entwicklung seiner Kirche besonders wichtig sind: "Wir werden die Politik der Öffnung unserer Kirche vorantreiben." Einiges sei dazu bereits in den letzten Jahren geleistet worden. Auch seien spezielle Kinder- und Jugendprogramme entstanden oder in der "Pipeline".

Der Stammapostel äußerte sich auch zur Ökumene: "Seit längerem sind wir bemüht, mit Vertretern anderer Kirchen vermehrt Kontakte aufzubauen." Vielleicht könne eines Tages der Aufnahmeantrag in eine der ökumenischen Organisationen gestellt werden. Zuletzt ging er auf die allgemeine Situation des Christentums heute ein: "Es ist in Mitteleuropa auf dem Rückzug, und die christlichen Kirchen sind immer noch weit voneinander entfernt." Die Kirchen könnten es sich seiner Ansicht nach nicht leisten, eine Abgrenzungsstrategie zu betreiben. Die Wiederentdeckung der Religiosität gerade bei Jugendlichen in aller Welt wecke allerdings Hoffnungen.

Auch der neu ordinierte Bezirksapostel Michael Ehrich (46) hielt eine Ansprache. Seine Hauptaufgabe liege in der Seelsorge, so Ehrich, der künftig als Kirchenpräsident die größte neuapostolische Gebietskirche in Europa leiten wird. Er wolle seinen Glaubensgeschwistern Mut machen, ein Leben im Glauben, orientiert an den Wertevorstellungen des Evangeliums, zu führen. Auch in der Aus- und Weiterbildung der Amtsträger sowie in der Förderung und systematischen Schulung der kirchlichen Lehrkräfte wolle er Akzente setzen. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit sei zudem die Unterstützung eines christlichen Familienlebens: "Wir werden zum Beispiel die Herausgabe von Elternbriefen fortsetzen, die ein wertvolles Element einer am Glauben orientierten Erziehung sind. Auch bieten wir so genannte Elterngesprächskreise an, in denen ein lebhafter Austausch stattfindet."

Es folgten interessante Fragen der Teilnehmer und nach etwa 90 Minuten standen alle bei einem kleinen Imbiss zum Smalltalk zusammen.

Beide Reden, die von Stammapostel Wilhelm Leber und die von Bezirksapostel Michael Ehrich, können Sie auf der Webseite der Gebietskirche Süddeutschland nachlesen.

zurück zur News-Übersicht

| Berlin-Brandenburg | Bremen | in der Freien und Hansestadt Hamburg und Schleswig-Holstein | Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland | Mecklenburg-Vorpommern | Niedersachsen | Nordrhein-Westfalen | Sachsen-Anhalt | Sachsen/Thüringen | Süddeutschland

Bitte besuchen Sie auch die Homepage der Neuapostolischen Kirche International.

© 2005 Neuapostolische Kirche International - letzte Änderung: 25.05.2006
webmaster@nak.de - Impressum - info@nak.de