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Cholera - Dürre - Flut: Aktuelle Unterstützungen durch NAK-karitativ
(26.05.2006) Dortmund. NAK-karitativ ist die Hilfsorganisation der Neuapostolischen Kirche in Deutschland. Zahlreiche Projekte in aller Welt werden von der Geschäftsstelle in Dortmund aus finanziell unterstützt: die Bekämpfung der Cholera-Epidemie in Angola genauso wie die Hilfe in den Überschwemmungsgebieten auf Suriname oder Lebensmittelpakete für die notleidende Bevölkerung in Sambia und Malawi.
Cholera in Angola
Seit Wochen greift die Cholera in Luanda, der Hauptstadt von Angola, um sich. In einem Land, das zwar reich an Bodenschätzen ist, macht die Versorgung der Bevölkerung in den ärmeren Stadtvierteln der Hauptstadt mit sauberem
Trinkwasser immer noch Probleme. Fälle von Cholera gibt es daher immer wieder
in den einzelnen Landesteilen. In diesem Jahr jedoch hat sich eine Epidemie entwickelt, die besonders Kinder und Mütter, Alte und Kranke bedroht. Wegen des Ausmaßes der Cholera hat ANAC, das neuapostolische Hilfswerk in Angola, um Gelder gebeten, weil die Medikamente und die Desinfektionsmittel aus eigenen Reserven nicht mehr beschafft werden können. Das medizinische Personal aus der NAK-Klinik Corimba betreut besonders schwere Fälle stationär und leistet wichtige Aufklärungsarbeit unter der Bevölkerung. Hinzu kommt die fachgerechte Desinfektion von Brunnenanlagen mit Chlorpräparaten. Auch europäische Organisationen haben ihre Hilfe ausgedehnt. So hat "Ärzte ohne Grenzen" sein Team im Land belassen und verstärkt.
NAK-karitativ kann durch den Einsatz der medizinischen Kräfte der ANAC eine schnelle und fachlich fundierte Hilfe und eine ordnungsgemäße Verwendung aller Spenden zusichern. Als Soforthilfe wurden 22.000 USD bereit gestellt, um die erforderlichen Medikamente und Desinfektionsmittel für die nächsten Wochen zu beschaffen.
Dürre in Sambia und Malawi
Zum Ende des vorigen Jahres wurden weite Gebiete in Sambia und Malawi von einer extremen Dürre heimgesucht. NAK-karitativ unterstützt mit Lebensmittelhilfen in beiden Ländern, die durch die Kirche an bedürftige Haushalte und Einzelpersonen verteilt werden sollen. Auch die Durchführung langfristig wirksamer Projekte im Agrarbereich wird gefördert. Hier geht es vor allem um die Unterrichtung der Landbevölkerung in sinnvollen Methoden des Feldbaus und um die Verbesserung und Bereitstellung von Saatgut. Dazu soll das bereits seit 2003 laufende „Food Security Programm“ der Henwood Stiftung ausgeweitet werden.
Die Henwood Foundation (benannt nach Apostel George Henwood, der die ersten Gemeinden und Bezirke in weiten Teilen Malawis und Sambias gründete) ist inzwischen in beiden Ländern als nationale Nicht-Regierungs-Organisation registriert.
Flut in Suriname
In Suriname haben anhaltende Regenfälle zu massiven Überschwemmungen geführt. Rund 25.000 Menschen sind vom Hochwasser betroffen und haben ihre Häuser verlassen müssen. Suriname liegt im Norden Südamerikas, zwischen Französisch Guyana und Guyana am Atlantischen Ozean. In der ehemaligen niederländischen Kolonie beginnt im Mai die Regensaison. Über 120 Dörfer und Gemeinden sind von den Wassermassen bereits überflutet.
Rainer Brink, Bezirksältester in der Neuapostolischen Kirche Niederlande, von wo aus die administrative Arbeit der NAK in Surinam koordiniert wird, übermittelte im Auftrag der niederländischen Kirchenleitung ein Hilfsersuchen für die Opfer der Überschwemmungen. NAK-karitativ hat daraufhin 10.000 Euro als Soforthilfe bereitgestellt und an die NAK Niederlande überwiesen. Die Soforthilfemittel sollen für die nationalen Rettungs- und Versorgungsmaßnahmen eingesetzt werden. Rainer Brink wird sich vor Ort ein Bild der Lage machen. Gegenwärtig ist der Katastrophenzustand ausgerufen worden. Trinkwasservorräte des Groß- und Einzelhandels werden zur Versorgung der Bevölkerung konfisziert und durch die Regierung und die Hilfskräfte zugeteilt.
Weitere Beschreibungen von aktuellen Projekten finden Sie auf der Webseite der neuapostolischen Hilfsorganisation NAK-karitativ.
Spenden können unter dem Stichwort: Katastrophenhilfe 2006 auf das allgemeine Spendenkonto 104014500 bei der Dresdner Bank Dortmund, BLZ 44080050 eingezahlt werden. zurück zur News-Übersicht

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